Ein sprechender Frosch am Landesmuseum? / Foto: Lippisches Landesmuseum

Sprechende Tiere sind ein typisches Merkmal von Märchen. Sehr oft sind die auftretenden Tiere in Wirklichkeit verzauberte Menschen, die am Ende der Geschichte ihre wahre Gestalt wiedererlangen. Frösche faszinierten die Menschen ganz besonders. Ihre Eigenschaften hatten etwas Geheimnisvolles und Unheimliches. Sie verschwinden im Winter, tauchen im Frühling plötzlich wieder auf. Frösche bewegen sich auf dem Land und entschwinden schlagartig im Wasser.

 

Kein Wunder, dass Frösche zu Symboltieren für Leben und Fruchtbarkeit wurden – und zu einem beliebten Märchenmotiv. Mit der Geschichte „Der verwunschene Frosch“ greift die Märchenerzählerin Schlink de Company am kommenden Sonntag, dem 18. März 2018, um 15 Uhr, dieses Motiv auf. Der verwunschene Frosch ist eine Geschichte der wahren Liebe. Nicht das äußere zählt, sondern innere Werte. Ein Vater verspricht einem Frosch leichtfertig seine Tochter. Sie findet einen Frosch als zukünftigen Ehemann ekelhaft. Sein verführerischer Gesang berührt dann jedoch ihr Herz und die Erzählung findet ein überraschendes Ende… „Märchen vermitteln uns immer, mutig zu sein und an uns und unser Glück zu glauben.

 

Sie berichten davon, dass Menschen sich in jedem Lebensabschnitt verändern können, wenn sie nur wollen, und wir lernen daraus, dass jeder sein Schicksal annehmen sollte, auch wenn er als töricht verlacht wird“, erklärt die Märchenerzählerin. Alle an Märchen Interessierten zahlen drei Euro, Karten sind im Landesmuseum an der Ameide erhältlich. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Voranmeldung gebeten: 05231 99250 oder shop@lippisches-landesmuseum.de