Lust auf eine Zeitreise? Das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake lädt ab sofort wieder alle Kindergärten und Schulklassen zu spannenden Mitmachprogrammen für Kinder und Jugendliche ein, und zwar fächerübergreifend und mehrsprachig (deutsch, englisch, französisch). Das Besondere: Der Förderkreis Kultur übernimmt die Kosten, wenn eine Schulklasse eine Führung bucht. Für die außerschulische Abwechslung fallen lediglich der Eintritt und eventuelle Materialkosten an.

 

Besonders gefragt sind so spritzig verpackte Angebote wie „Es ist nicht alles Gold, was glänzt – Wie Alchemisten versuchten, aus Dreck Gold zu machen“ oder „Das geht auf keine Kuhhaut – als das iPad noch Blätter hatte“. Bei allen museumspädagogischen Programmen darf man sich auf zwei Teile freuen: Theorie und Praxis. Los geht es stets mit einer speziell auf das jeweilige Thema ausgerichteten Führung durch die Dauerausstellung.

 

Ganz gleich, ob Geschichte, Kunst, Architektur, Technik, Mode, Wirtschaft oder Medizin, im Weserrenaissance-Museum herrscht eine große Bandbreite an Themen. Anschließend kommt der beliebte Praxisteil. Hierbei können die Kinder beispielsweise im Labor in einen Forscherkittel schlüpfen und mit einer Schutzbrille auf der Nase versuchen, selbst Gold herzustellen – genau wie die Alchemisten vor 500 Jahren auf Schloss Brake.

 

Bei dem Angebot „Bibergeil und Bisamapfel – Heilmittel mit Risiken und Nebenwirkungen“ dürfen die Kinder im Anschluss an die Führung selbst Lavendel-Parfüm herstellen. Und bei dem Programm „Von Rittern und Burgen“ dürfen sie sogar Renaissance-Kostüme tragen, am gespielten Festbankett sitzen und an einem Schauturnier teilnehmen. Zum Schluss wird der ein oder andere sogar zum Ritter geschlagen. Für die kleineren Kinder steht die „Schatzsuche“ hoch im Kurs.

 

Bei der Suche nach der verheißungsvollen Truhe erfahren die Mädchen und Jungen ganz spielerisch, wie das Leben am Hofe zu Zeiten der Renaissance aussah, wer auf Schloss Brake wohnte, wie man ein richtiger Ritter wurde und wie man sich damals als edle Dame zu benehmen hatte. „Wir hoffen, dass durch die ansprechenden museumspädagogischen Konzepte noch mehr Menschen den Zugang zu Kunst und Kultur finden“, sagt Museumsdirektorin Dr. Vera Lüpkes.

 

Und tatsächlich, die Nachfrage steigt – sowohl nach Führungen durch Sonder- und Dauerausstellungen als auch nach Veranstaltungen. Von den vielen Kindergeburtstagen einmal ganz zu schweigen. Nähere Informationen gibt es als Broschüre im Museum und digital im Internet unter www.museum-schloss-brake.de. Terminabsprachen werden erbeten unter Tel. 05261/945010 oder per Mail an info@museum-schloss-brake.de.

 

Alle Mitmach-Angebote im Überblick:
Einfach märchenhaft – Dornröschen war ein schönes Kind.
Fürstlich feiern auf Schloss Brake – Von Tanzmeistern, Tafelzier und Tischregeln.
Ei, ei, ei alles nur Kleckserei – Ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt.
Spannende Schatzsuche – Von Rittern und Edelfräulein.
Weiberspeck und Manneszier – Kleider machen Leute.
Das geht auf keine Kuhhaut – Als das iPad noch Blätter hatte.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt – Wie Alchemisten versuchten, aus Dreck Gold zu machen.
Von Rittern und Burgen – Spannende Geschichten von tapferen Rittern, reizenden Prinzessinnen und ihren Abenteuern.
Helden der Leinwand – Götter, Helden und ihre großen Taten.
Die Welt in 3D – Alles eine Frage der Perspektive.
Der große Knall – Erfindungen mit Sprengkraft.
Bibergeil und Bisamapfel – Heilmittel mit Risiken und Nebenwirkungen.
Ihr Kinderlein kommet – Wie Weihnachten früher gefeiert wurde.
Alles, was das Herz begehrt – Handel und Wandel an der Weser.
Wie es meinem Herrn gefällt – Architektur und Baugeschichte von Schloss Brake.
Eine Frage des Stils – Die Weserrenaissance und ihre Entwicklung.
In aller Munde – Sprichwörter und Redewendungen, die jeder kennt, die früher aber ganz anders gemeint waren.