Ab August bietet der BSV mit Geh-Fußball eine neue Sportart an. Für alle Fußballbegeisterten die dem schnellen Ball nicht mehr folgen können und trotzdem gerne wieder spielen würden, ist dies eine Sportart die auch bis ins hohe Alter betrieben werden kann. Thomas Vermeulen hat diese Sportart nach Blomberg gebracht, die in Holland schon längst  eine große Rolle spielt.

 

Unter der Leitung von Thomas Vermeulen, Jürgen Homuth und Otto Pogadetz soll eine tolle Truppe entstehen bei der die Gemütlichkeit und der Spaß im Vordergrund stehen soll. Zudem fördert dieser Sport die Gesundheit. Die Trainingszeiten sollen von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr sein. Wer mehr über Geh-Fußball erfahren möchte, geht einfach auf die Facebookseite: Geh-Fußball oder meldet sich unter Tel. 01712323785 bei Thomas Vermeulen.

 

Was ist Walking Football?

Ins Deutsche übersetzt bedeutet Walking Football nichts weiter als „Geh-Fußball“. Walking Football ist altersgerechtes und gesundheitsförderndes Fußballspielen. Erstmals wurde diese Fußball-Variante 2011 in Chesterfield/England gespielt – und begeistert inzwischen das ganze Land. In England und den Niederlanden wird mittlerweile schon in Ligen Geh-Fußball gespielt. Die FIFA hat Gehfußball als eigene Sportart anerkannt.

 

Fast 1000 Mannschaften, einige auch in einem geregelten Spielbetrieb, bestreiten den neuen Trend in England. Über die Niederlande gelangte Walking Football mittlerweile auch nach Deutschland. Bei uns gibt es bisher vier Bundesliga-Vereine für Walking Football: FC Schalke 04 (Stiftung „Schalke hilft“), Bayer 04 Leverkusen, Werder Bremen und VfL Wolfsburg.

 

Die Regeln:
Wie der Name schon sagt, darf beim Walking Football nicht gerannt werden. Zudem darf der Ball nicht über Hüfthöhe gespielt werden. Ein Verstoß der Regeln führt zu einem Freistoß für die gegnerische Mannschaft. Eine weitere Regel ist die Vermeidung von hartem Körperkontakt und Fouls, wodurch beim Walking Football das Verletzungsrisiko gemindert werden soll und es damit gesundheitsfreundlicher ist.

 

Bei offiziellen Spielen oder Turnieren im Walking Football messen die Tore 3×1 Meter. Doch keine Sorge: Es müssen keine neuen Tore angeschafft werden, es kann auch auf ein umgekipptes Jugendtor oder ein Mini-Tor gespielt werden. Planmäßig wird Walking Football gespielt mit 6-gegen-6 auf einem Platz von 21 x 42 Metern. Doch auch die Anzahl der Spieler und die Spielfeldgröße kann variiert werden.

 

„Gerade, wenn es noch in den Füßen juckt, die Knochen, der ramponierte Knorpel oder der fehlende Meniskus aber den geregelten AH-Spielbetrieb nicht mehr zulassen, dann ist Walking Football eine echte Alternative. Wir möchten als Verband unseren Vereinen aufzeigen, wie sie ihren Mitgliedern ein attraktives Bewegungsangebot unterbreiten können. Denn darauf kommt es ja letztlich an: dass sich Sportinteressierte im Sportverein gut aufgehoben fühlen“, erklärt Achim Buchholz, Vorsitzender des FVM-Ausschusses für Freizeit- und Breitensport, die Hintergründe, warum sich der FVM im Walking Football engagiert.

 

Probieren geht über Studieren. Fazit: Walking Football ist eine tolle Möglichkeit, sich, egal in welchem Alter und in welchem Tempo, fußballerisch zu betätigen, fit zu halten und in geselliger Runde zusammenzusitzen. Der Spaß kommt garantiert nicht zu kurz.


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